Das Restaurant „Deichkrone“ – „The New 20s“

The New 20s – Die 20er neu interpretiert… Das neue Ambiente der Deichkrone soll für alle einladend sein, damit sich alle auf den Einhieb sich wohl fühlen…

Konzept

Ziel meines Projektes ist die 20er Jahre neu zu interpretieren, damit die Vergangenheit eine Zukunft hat. Die Deichkrone ist ein repräsentativer Bauwerk und würdig erhalten zu bleiben. Die Deichkrone ist aus der Zeit des Internationalen Stils, klassischen Moderne und Art Deco.

Die prägenden Merkmale aus der Zeit sind:
• klare Linien
• scharfe Kanten
• Eleganz
• Symmetrie
• weißer Putz
• Lichtfülle
• Zurückhaltung
• einfache Form

Die Merkmale möchte ich in meinem Entwurf verfolgen. Das Bauwerk möchte ich in ursprüngliche Form umbauen. Die Bauwerkflügel werden komplett neu umgestaltet. In den Flügel sind die eingebauten Fassadenfensterfronten ermöglichen einen Blick zu dem Rhein. Balkon ergänzt die Nutzung der Deichkrone, damit nicht nur den Blick möglich bleibt, sondern der Ausgang auf den Balkon, um den Blick in freien zu genießen.

Innenräume werden komplett umgebaut und bekommen ein neues Gesicht. Die Fläche wird auf folgende Räume aufgeteilt.

Auf dem Erdgeschoß:
• Hauptraum – Restaurant / Bar
• Linker Flügel – Restaurant
• Rechter Flügel – Lounge

Auf dem Obergeschoß:
• Veranstaltungsraum
• Büro / Personalräume

Die Lounge hat einen Bibliothek- oder Saloncharakter mit schweren Sesseln, großen Bücherregalen und kann unter bestimmten Zeiten für Lesungen genutzt werden. Durch die Bücherregale kann der kulturelle Austausch stattfinden, in dem man die Bücher reinstellen oder mitnehmen kann.

Das neue Ambiente der Deichkrone soll für alle einladend sein, damit sich alle auf den Einhieb sich wohl fühlen und gerne dort die Zeit verbringen:
• Urlaub vom Alltag
• Unkomplizierter und sorgenfreier Genuss
• Energie auftanken und durchatmen
• Menschen treffen und reden
• Lifestyle statt Lebensstandard
• erschwinglich für alle
• für alle Altersgruppen

Beschreibung des Objekts

Ort
Das Restaurant „Deichkrone“ befindet sich auf der Deichmauer in Neuwied. Dort, wo der rote Pfeil ist, befinden sich die Fenster des Restaurants mit dem Blick auf dem Rhein. Es ist nach Süd-West ausgerichtet und hat keine Verbauung im Blickfeld.

Raumprogramm
Der Hauptraum der „Deichkrone“ hat insgesamt 95,15 m2 Fläche.

Lichtkonzept: Tageslicht

Orientierung von Flächen

Mit dem Sonnenstandsdiagramm lässt sich der Sonnenstand im Jahresverlauf, bezogen auf einen geographischen Standort, bestimmen. Mit dem jeweiligen Sonnenstand kann die direkte Bestrahlung von Fassaden, Dächern usw. ermittelt werden. Entsprechend des Tagesverlaufes der Sonne sowie in Abhängigkeit von der Jahreszeit unterscheidet sich die Sonneneinstrahlung auf die Fassaden eines Gebäudes:

Ostfassaden: intensivste direkte Strahlung am Morgen
Südfassaden: intensivste direkte Strahlung am Mittag; im Sommer geringere direkte Strahlung als im Winter, da die Sonne hoch am Himmel steht.
Westfassaden: intensivste direkte Strahlung am Abend
Nordfassaden: direkte Strahlung nur kurzzeitig im Sommer, diffuses Licht

Im Bezug auf das Lichtkonzept ist die Süd-West ausgerichtete Fassade der „Deichkrone“ relevant, da hier die intensivste direkte Strahlung vom Mittag bis in die Abendstunden vorliegt. Verschattungsmaßnahmen sind daher erforderlich, denn besonders im Winter ist (an sonnigen Tagen) mit einer höheren direkten Strahlung im Rauminneren zu rechnen.

Beschreibung des Vorhabens

Der Hauptraum des Restaurant „Deichkrone“, der für die Gastromie genutzt wrden soll, erfordert verschiedene Beleuchtungs- und Belichtungskonzepte, um ein angenehmes Ambiente für die Gäste zu schaffen.

Tageslicht Beschreibung:

Die Fenster sind nach Süd-West ausgerichtet. Während den Arbeitszeiten (voraussichtlich zwischen 9:00 und 24:00 Uhr) gibt es im Sommer intensivste direkte Strahlung vom Mittag bis in den späten Abend, d.h. im Sommer kann der Raum überhitzt sein und im Winter wird der Gast mit direkter Sonneneinstrahlung konfrontiert. Zudem sind die Fensterfronten klein, sodass sich das Tageslicht nicht gut bzw. gleichchmäßig im Raum verteilen kann.

Der Hauptraum hat insgesamt 9 Fenster mit gesamt Fläche von 26,89m² – 6 Fenster je 3,047m² auf der Süd-West-Fassade und 3 Fenster je 2,87 m² auf der Nord-Ost-Fassade.

Folgendes möchte ich vermeiden bzw. optimieren:
- Raumüberhitzung
- Konfrontation mit den Sonnenstahlen
- mechanische und wartungsintensive Verschattungsanlagen
- optimale Tageslichtnutzung
- Absenkung der Klimatisierungskosten und der Betriebskosten
- lichtnichtdurchlässige Vorhänge

Zur Lösung der Probleme des Vorhabens habe ich mich für dimmbares Sonnenschutzglas der Firma ECONTROL®-Glas und der Firma INFRASELECT® entschieden, weil die dimmbaren Gläser die Intensität der Sonneneinstrahluhg reduzieren. Es ermöglicht, g-Wert und Lichttransmission per Knopfdruck abhängig von der Sonneneinstrahlung anzupassen. Zudem soll durch Vergrößerung der Fensterfronten (bodenlang und deckenhoch) eine gleichmäßigere Verteilung des Tageslichts erwirkt werden.